Mittwoch, 23. April 2014

Statt Besucher kamen Diebe. Thurgauer Zeitung aktuell.

Statt Besucher kamen Diebe

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Die beiden in Frasnacht gestohlenen Skulpturen von Fenner/Garwinkle. (Bild: pd)

ARBON. Über die Ostertage sind im Kulturpalast von Erwin Feurer in Frasnacht zwei Eisen- und Kupferskulpturen weggekommen. Sie sollten, aussen an der Türe befestigt, Besucher anlocken – wahrscheinlich kamen nun nachts Diebe. Oder Lausbuben.

MAX EICHENBERGER

Das ist Erwin Feurer schon einmal passiert, als er seinen Kulturpalast in Rheineck betrieb – «vor zwölf Jahren», wie er sich erinnert: «Damals bereits sind mir Kunstobjekte auf diese Weise abhanden gekommen.» Offenbar war es dort ein Lausbubenstreich. Denn nach einem Zeitungsaufruf waren die Skulpturen wieder anonym zurückgebracht worden. Über Nacht wurden sie vor dem Eingang deponiert.

Jetzt hofft Feurer, dass die späte «Wiederholungstat» durch Unbekannte am neuen Domizil in Frasnacht ähnlich glücklich ausgehen wird. Dort, im ehemaligen Denner-Laden in der Domino-Siedlung, betreibt Fenner, seit Februar erst, einen Kulturpalast, bestückt mit Skulpturen und Objekten – dies auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. Integral in seiner «Kunstlandschaft» bietet der Betreiber auch Büroplätze an.

Mit Schrauben montiert

Zwei reliefartige Skulpturen hat Feurer seitlich am Eingang plaziert, um die Aufmerksamkeit, nicht zuletzt auch der automobilen Passanten, auf sein neues Angebot zu lenken. Mit Schrauben und Draht hat der Inhaber die 30 und 40 Kilo schweren Objekte ausserhalb des Gebäudes auf Augenhöhe montiert. Am Ostermontag hatte Erwin Feurer zu seinem Schrecken bemerkt, dass die Wandskulpturen verschwunden waren. «Im Zeitraum von Gründonnerstag bis Ostermontag früh müssen sie entfernt worden sein. Ich war über diese Tage ortsabwesend», sagt Feurer, der den Objektraub sofort der Polizei gemeldet hatte.

Es handelt sich zum einen um eine quadratische Eisenskulptur des Amerikaners Edward Garfinkle mit den Längen- und Breitenmassen von einem Meter. Dazu ein etwas kleineres, hochformatiges Kupferrelief aus dem Nachlass des 2003 verstorbenen Appenzellers Armin Fenner. Feurer spricht von «hochwertigen Arbeiten», im Markt allerdings schlagen sie nicht aus dem Rahmen und dürften 500 bis 2000 Franken wert sein.

Unversichert – kein Betrug

Von Garfinkle hält der Kulturpalast-Besitzer viel. «Der Marktpreis einerlei: Es tut halt jedesmal weh, wenn ein Kunstwerk zerstört oder gestohlen wird.» Versichert seien die Werke nicht. «Das Gleiche hat schon die Polizei gefragt.» Sie habe damit schon einen – spekulativ – möglichen Versicherungsbetrug abhaken müssen.

Keine neuen Kunstwegweiser

«Ich hoffe jetzt einfach, dass die Skulpturen, wie auch immer, ihren Weg wieder zurück finden», denkt Feurer an den Vorfall in Rheineck. Die Polizei jedenfalls habe den Verlust aufgenommen. Es sei möglich, dass sie irgendwo wieder auftauchten. Einstweilen sind die Flanken der ehemaligen Denner-Eingangstüre kahl. So schnell befestigt Feurer dort keine neuen Objekte, die Langfinger reizen könnte. Er schliesst nicht aus, dass «überstellige Jugendliche» etwas mit dem Verschwinden der Skulpturen zu tun haben könnten.


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Montag, 21. April 2014

Kunstraub in CH-9320 Frasnacht.

Zwischen dem 17.4.2014 und dem 21.4.2014 sind von einer unbekannten Täterschaft zwei Wandskulpturen beim Ex-Denner in Frasnacht entwendet worden.

Um Hinweise wird gebeten.

Dienstag, 15. April 2014

Sächsische Zeitung aktuell.

Mittwoch, 16.04.2014

Schweizer legt im Bahnhof los

Der neue Eigentümer hat die ersten Schäden beseitigt. Doch woher soll das Geld für die Sanierung kommen?

Von Tina Soltysiak

Die Türen des Leisniger Bahnhofs sind weit geöffnet. Drinnen stehen Erwin Feurer und sei Sohn Jerome. Sie tragen rote Overalls und schwingen Besen und Kehrschaufel. In den vergangenen zwei Tagen haben sie fleißig gekehrt. Einen ganzen Anhänger haben sie zudem mit alten Holzteilen und anderem Schrott gefüllt.

Diese Aktivitäten am Bahnhof haben Neugierige angezogen. Ab und an strecken Leute, die auf den Bus warten, ihre Köpfe hinein. Klaus Birkner ist einer von ihnen. Er erinnert sich, wie der Bahnhof in den 1970er Jahren ausgesehen hat: „In der Gaststätte ist immer was los gewesen. Es gab kleinere Extraräume, in denen zum Beispiel Familienfeiern ausgerichtet wurden." Außerdem hätten das Eingangsportal und die Türen von Wartehalle und Gepäckausgabe anders ausgesehen. „Es waren Rundformen, die mit Holz beschlagen waren", erzählt Klaus Birkner. Er richtet seinen Blick zur Decke und sagt: „Als der Bahnhof in den 70ern umgebaut worden ist, hat man eine Zwischendecke eingezogen."

Brand legte Schönheiten frei

Die ist seit dem Brand vor fünf Jahren verschwunden. Stattdessen ist eine Holzdecke zu sehen. Sie zeugt vom Glanz vergangener Zeiten. „Der Dachstuhl ist sehr wertvoll", sagt der Bahnhofsbesitzer Erwin Feurer. Er plant, die Decke zu reinigen und zu lasieren. „Das ist der beste Weg, um die Substanz zu erhalten", sagt er. Auch der Fußboden in der ehemaligen Wartehalle sei noch in einem guten Zustand. „Auf ihm finden sich Spuren von 1876 bis heute. Er ist somit ein Stück Geschichte", schwärmt Feurer.

In die ehemaligen Gaststätten-Räume hatte die Deutsche Bahn nach dem Brand investiert: „Die Balken sind zum Beispiel in Ordnung gebracht worden. Das hat viel Geld gekostet", erinnert sich der Döbelner Eisenbahnexperte Andreas Riethig. Im gesamten Erdgeschoss des Bahnhofes hat das Feuer deutliche Spuren hinterlassen. So ist eine ausgebrannte Telefonzelle zu sehen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ihr Zustand erhalten bleibt, so Feurer. Kürzlich habe er Jörg Liebig von der Denkmalschutzbehörde des Landkreises und den Döbelner Architekten Maik Schroeder durchs Haus geführt. „Liebig hat vorgeschlagen, den Zustand der Telefonzelle zu fixieren und sie hinter Glas zu einer Art Ausstellungsstück zu machen", erzählt Feurer. Mit dem Gedanken könne er sich anfreunden. Schließlich sei die Kunst ein weiteres Steckenpferd von ihm. In den ehemaligen Wohnräumen im Obergeschoss hängen bereits erste Bilder des eher unbekannten Künstlers Ludy Bauer.

Keine Renovierung ins Blaue hinein

Die Zimmer sind in einem guten Zustand. „Natürlich müssen sie renoviert werden, aber die Bausubstanz ist in Ordnung", sagt Erwin Feurer. Geld wird er aber erst investieren, wenn auch tatsächlich Bedarf vorhanden ist. Daran hapert es momentan. „Es gibt zahlreiche Menschen, die mich unterstützen wollen und ich spüre, dass die Leisniger wieder Leben im Bahnhof haben möchten, aber ein konkretes Nutzungskonzept gibt es nach wie vor nicht", sagt der Schweizer.

Ein Konzept müsste aber her, wenn er finanzielle Unterstützung von Land und Bund haben möchte. Das hat die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Raatz gestern deutlich gemacht. Sie ist nach Leisnig gekommen, um sich den Bahnhof einmal von innen anzuschauen. „Es gibt städtebauliche Förderprogramme auf Bundesebene, die infrage kämen. Um diese beantragen zu können, bedarf es allerdings eines Nutzungskonzeptes und der Unterstützung der Stadt", erklärt sie. Bis es soweit ist, soll das Projekt Bahnhofswiederbelebung erst einmal im Kleinen angegangen werden. „Wir wollen unsere SPD-Stadträte für das Thema sensibilisieren, damit es es im Gespräch bleibt", sagt Simone Raatz.

Bis dahin will Erwin Feurer einige notwendige Arbeiten durchführen. „In den kommenden ein bis zwei Monaten sollen die Fenster der ehemaligen Gaststätte repariert werden. Außerdem wird die Dachhaut ausgebessert", sagt er. Diese Arbeiten möchte er in Eigenleistung realisieren. „Für die größeren Maßnahmen möchten wir die Firmen aus der Gegend gewinnen", ergänzt der Bahnhofseigentümer. Der Leisniger Klaus Birkner freut sich indes schon, dass bald Ergebnisse sichtbar sein werden.


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Nelson Mandela Antrittsrede 1994.

Im Profil einer aussergewöhnlichen Frau gefunden und entlehnt:

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten !

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, – dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich… klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz…, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Nelson Mandela, Anti-Apartheit-Kämpfer, ehem. Staatspräsident Südafrika, Antrittsrede 1994.


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Montag, 14. April 2014

Bibliothek im Bücherschloss Radibor eingerichtet

Für mich persönlich sind die Büchergestelle riesige Kunstwerke - an den Wänden montiert -geworden.
Skulpturen aus Büchern bis zu 6 m x 3 m gross und rund 1 Tonne schwer...
Einfach phantastisch!

Bahnhof Leisnig von Unrat befreit.

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Donnerstag, 10. April 2014

Bahnhof Leisnig als 1. Aprilscherz...

Immerhin zeigt dies, dass der Bahnhof Leisnig im öffentlichen Interesse steht.

http://leblog.de/gelungener-aprilscherz-und-wirklicher-zustand-bahnhof-leisnig/

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