Dienstag, 6. Januar 2015

Bahnhof Rheineck 1997

Das waren im Jahre 1997 die Zielsetzungen zur Rettung des alten Bahnhofs in Rheineck vor dem Abbruch. Der Bahnhof wurde von mir gerettet und im Originalzustand revitalisiert.
Den Zielen von damals bin ich überall treu geblieben.

Montag, 22. Dezember 2014

Bahnhof Leisnig - Kampagne 2015 des IBF

Projekt 

 „Klagemauer" 

Kampagne

des

International Burnout Fund

 

Bahnhof Leisnig/Schloss Radibor,

16. Dezember 2014 

Projektstrategie

Der Verfasser

Erwin Feurer

D-02627 Radibor

1. Projekt Klagemauer"

Es handelt sich um 1 - 6 roh bearbeitete, geschwungene Stahlplatten im Ausmass von 8 Metern Länge und 3 Metern Höhe, die von Linken, Punks, Neonazis und weiteren „Künstlern" bemalt, beklebt, besprayt werden.

Modelle 1 : 10

2. Grundidee

2.1. In der ersten Phase werden die Stahlplatten, Walls am Bahnhof Leisnig aufgestellt. Produziert werden sie nach Plänen von Erwin Feurer bei der Firma Rime in Riesa.

2.2. Das Angebot ist, den Sprayern in und um den Bahnhof Leisnig eine „Klagemauer" als Kommunikationsplattform zur Verfügung zu stellen, um den Bahnhof als bedeutendes Kulturgut der Eisenbahngeschichte (erbaut 1876) und als Zeuge des neugotischen Baustils zu schützen vor unerwünschten Eingriffen.

2.3. Als Initialanimation werden Künstler aus allen Teilen Deutschlands und der Schweiz eingeladen, mit Bemalung/Bearbeitung den Anfang zu machen.

2.4. Es entstehen so Kunstwerke, die in der Folge einzeln oder in Gruppen zum Verkauf angeboten werden als Blickfänge, Garageneinfahrten, Windfänge, Zaunteile, aber auch ganz einfach zur Möblierung/Gestaltung des öffentlichen und privaten Raums und von Landschaften.

 

3. Botschaft

3.1. Die Eigentümerschaft der von Sprayeraktionen und Vandalismus betroffenen Häuser, Kulturgüter nimmt den Menschen grundsätzlich in seiner Lebensweise und Manifestation ernst, will mit dieser Kunstaktion die Diskussion aufnehmen in sozialer und politischer Hinsicht. Im Sinne einer erweiterten Meinungsfreiheit wird zur Auseinandersetzung und Diskussion jede Meinung ernst genommen und kontrastiert. Der Projekturheber ist der dezidierten Ansicht, dass es explizit für junge Menschen diesen Dialog als Prozess zur Meinungsbildung braucht. Er hat denn auch im Vorfeld die Sprayereien am Bahnhof Leisnig in zwei Kunstbüchern „Messages from Leisnig" Vol. 1 und 2 die  festgehalten und damit in gewisser Weise die Botschaften sowohl der Linken/Punks als auch der Rechten/Neonazis ohne Wertung „gewürdigt". Eine einwandfreie, denkmalgerechte Sanierung des Bahnhof und weiterer Kulturgüter bedingt jedoch, dass diese „Kunstwerke" zerstört werden, um die ursprüngliche Form und Schönheit wieder aufblühen zu lassen.

3.2. Geschaffen werden nun Werke, die zur Prozessbildung beitragen und die Sozialpartnerschaft in friedlicher Weise verbessern. Das Projekt soll ausgehend vom Bahnhof Leisnig länderübergreifend in alle Bundesländer und ins Ausland ausgestrahlt werden.

 

4. Geschäftsmodell

4.1. Angestrebt wird ein Verkauf der Platten zu Höchstpreisen, die der Markt bestimmen wird. Es werden überall Baubewilligungsverfahren durchgeführt. Die Finanzierung der Platten erfolgt durch die Eigentümerschaft, die jedoch mit einem erheblichen Gewinn beim Verkauf rechnet, der vollumfänglich in die Restauration der Kulturgüter reinvestiert wird.

4.2. Das Projekt soll für Aufsehen sorgen und von den Medien entsprechend begleitet werden. Dadurch wird auch eine Positionierung des Gesamtprojekts „Bahnhof Leisnig: Visitenkarte für eine historische Stadt" angestrebt. Die Belebung des ländlichen Raums und die Verhinderung des weiteren Wegzugs der jungen Menschen in den Westen stehen dabei im Zentrum der Zielsetzung.

5. Projektleitung

5.1. Das Projekt „Klagemauer" steht unter dem Patronat des International Burnout Fund und der Com Media Vision AG, der Eigentümerschaft des Bahnhofs Leisnig und von Schloss Radibor, deren Hauptanliegen es ist, für die „Ausgegrenzten, Vergessenen und Überflüssigen" der Gesellschaft in zukunftsträchtiger und positiver Hinsicht zu arbeiten. Beide Institutionen werden vertreten durch Erwin Feurer mit Wohnsitz in Radibor, der für sich auch in Anspruch nimmt, als Künstler an diesem Gemeinschafts- und Gesamtkunstwerk als Schöpfer und Urheber in Erscheinung zu treten. Sämtliche produzierten Werke werden daher von ihm signiert und nummeriert. Er bestimmt, wann sie der Kunstwelt respektive der Rezeption zur Verfügung gestellt werden. 

6. Technische Angaben

Grösse 8 m x 3 m (Dicke 4 mm)

Gewicht 500 kg

7. Ansprechperson

Erwin Feurer, Am Schloss 3, D-02627 Radibor

0041 79 335 08 12

erwinfeurer@gmail.com

Radibor, 16. Dezember 2014


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Feurer Fine Art
Erwin Feurer
Egnacherstrasse 79
CH-9320 Frasnacht

0041 79 335 08 12 (Natel)
0041 71 470 05 03 (Tel/Fax)

Freitag, 7. November 2014

Mittwoch, 5. November 2014

Bahnhof Leisnig: "Visitenkarte für ein historische Stadt"

Präsentation des Konzepts ein Erfolg.
Kritisches, hochanständiges Publikum.
Ob und wie das Projekt weitergeht, muss genau überlegt und analysiert werden.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Bahnhof Leisnig - SZ vom 28.10.2014

Dienstag, 28.10.2014 

Bürgermeister stärkt Investor den Rücken 

Nach dem großen Wirbel um den Bahnhofsbesitzer Erwin Feurer hat sich Tobias Goth eingeschaltet. Er ist voller Lob.

Von Tina Soltysiak

Ein so stadtbildprägendes Gebäude wie den Bahnhof dürfe die Stadt Leisnig nicht verkommen lassen. Das sagte Bürgermeister Tobias Goth (CDU) während der jüngsten Ratssitzung. Er reagierte damit auf das Stadtgespräch, wonach der derzeitige Bahnhofsbesitzer Erwin Feurer lediglich ein Visionär sei, dessen Pläne in Leisnig ohnehin nicht realisierbar seien (DA berichtete). „Ob die Vorhaben tatsächlich in dieser Form umsetzbar sein werden, wissen wir zurzeit natürlich nicht. Wir sind jedoch froh, dass mit Erwin Feurer ein Bahnhofsbesitzer endlich anpackt und in dem Gebäude aufräumt", sagte das Stadtoberhaupt. Denn die Liste der Vorbesitzer ist lang. Die Stadt habe oft Gespräche mit der Deutschen Bahn geführt. „Zwischenzeitlich war ein luxemburgisches Immobiliengeschäft Eigentümer", erinnert Goth. Dann habe die Kommune den Bahnhof kaufen wollen. Doch aus verschiedenen Gründen, darunter die knappe Stadtkasse, habe dies nicht funktioniert. 

Dann erwarb Christian Skrodzki das Haus. Der Allgäuer hatte in ganz Sachsen im großen Stil Bahnhöfe gekauft und wollte sie mithilfe der Bürger wiederbeleben. Er galt als Macher. Denn in seiner Heimatstadt Leutkirch war ihm genau das gelungen: Heute beherbergt das Gebäude im Erdgeschoss eine Gaststätte und Büroräume in den anderen Etagen. Christian Skrodzki hatte eine Bürgergenossenschaft gegründet, an der sich die Bewohner finanziell beteiligen konnten. Doch aus persönlichen Gründen hatte der Allgäuer Mitte des vergangenen Jahres alle anderen Projekte auf Eis gelegt und die Bahnhöfe – soweit möglich – erneut verkauft.

Als Erster Gebäude gesichert

Durch das Leisniger Rathaus ging ein großes Aufatmen, als der Schweizer Erwin Feurer vor knapp einem Jahr neuer Besitzer wurde. Denn er hat den Bahnhof entrümpelt und damit begonnen – was Goth als noch viel wichtiger erachtet – das Gebäude instand zu setzen. „Er hat zum Beispiel die bis dato vernagelten Fenster repariert, sodass zu sehen ist, dass sich am Bahnhof etwas tut", so der Bürgermeister.

Tobias Goth ist der Ansicht, dass Visionen notwendig seien, um das Projekt in Angriff zu nehmen. „Der Bahnhof ist nicht zentrumsnah, das allein schon ist eine Hürde", sagte das Stadtoberhaupt. Bis in die Innenstadt ist ein Höhenunterschied von 70 Metern zu überwinden.

Deshalb sicherte Tobias Goth dem Bahnhofsbesitzer seine Unterstützung zu: „Wir hatten uns Ende August gemeinsam mit Ortsvorsteher Michael Heckel getroffen. Erwin Feurer hat uns seine Ideen erläutert. Mittlweile hat er diese zu Papier gebracht und ein Konzept erarbeitet. Das gilt es nun zu diskutieren". Für den 3. November laden Erwin Feurer und Tobias Goth in den Bahnhof ein. Ab 18 Uhr sind Vertreter der Vereine, ortsansässiger Firmen und des Denkmalschutzes sowie die Stadträte und Bürger willkommen. Tobias Goth hofft auf eine rege Teilnahme und für die Visionen offene, vorurteilsfreie Gäste.


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Feurer Fine Art
Erwin Feurer
Buch 43
CH-9322 Egnach

0041 79 335 08 12 (Natel)
0041 71 470 05 03 (Tel/Fax)

Samstag, 18. Oktober 2014

Grosse Visionen für den Bahnhof Leisnig - SZ vom 17. Oktober 2014.




Große Visionen für den Bahnhof

Der Schweizer Besitzer ist bei der Umsetzung auf Hilfe angewiesen. Er braucht Geld – auch von der Stadt. Die ist bereits verschuldet.

Von Tina Soltysiak

Für manch einen ist Erwin Feurer ein Spinner. Jemand, der sich übernimmt, sich und der Stadt Leisnig zu viel zutraut. Vor einem knappen Jahr hat er den Bahnhof bei einer Auktion für 8500 Euro gekauft. Er will das Gebäude sichern. Und viel wichtiger noch: Er möchte, dass wieder Leben einzieht. Er hat Ideen. Nein, viel mehr. Er hat Visionen. Der Schweizer möchte den Bahnhof in eine „Visitenkarte für eine historische Altstadt“ verwandeln. So zumindest steht es in einem Konzept, das er der Stadt vorgelegt hat. Für ihn ist der Bahnhof ein „sozio-kulturelles Kommerz-, Kunst- und Bauprojekt“.

Welche Projekte schweben



dem Besitzer vor?



Prinzipiell geht es um Wohnen, Arbeiten, Leben im Bahnhof Leisnig. Erwin Feurer meint, dass zwei bis sechs Wohnungen, zwei bis vier Geschäfte sowie zwei permanente Ausstellungen und eine Gaststätte im Westflügel des Gebäudes eingerichtet werden könnten. Er will den Bahnhof zur touristischen Attraktion machen.

Woher will der Schweizer



das Geld dafür nehmen?



Im Konzept heißt es: „Da der Bahnhof – von wem auch immer – saniert werden muss, wird angeregt, sofort zur Sicherung der Finanzierung ein Spenden- und Gönnerkonto einzurichten.“ Dieses „wie auch immer“ ist der entscheidende Knackpunkt. Mit Eigenmitteln kann der Schweizer das umfangreiche Projekt nicht realisieren. „Die Eigentümergemeinschaft steht zwar gesund da, ist jedoch allein nicht in der Lage, die Restauration des Leisniger Bahnhofs materiell in jeder Hinsicht umfassend und vollkommen zu gewährleisten“, so Erwin Feurer. Die Gemeinschaft besteht aus der Com Media Vision AG und dem International Burnout Fund, deren Geschäftsführer Erwin Feurer selbst ist. Um den Bahnhof soweit herzurichten, dass er funktionstüchtig ist, seien rund 320000 Euro notwendig, schätzt der Besitzer. Das Geld wird für die Erschließung mit Strom, Wasser und Heizung, die Renovierung der Treppenhäuser und die Sanierung der Toiletten benötigt. Der Döbelner Bauplaner Maik Schroeder sei damit beauftragt, einen detaillierten Kostenvoranschlag zu erarbeiten. Erwin Feurer hofft auf Fördermittel, zum Beispiel aus dem Leader- oder Sachsenkreuz-plus-Programm. Dazu muss das Nutzungskonzept aber unter Dach und Fach sein. „Wenn die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, könnten die weiteren Kosten aus dem Betrieb heraus und mittels Kreditfinanzierung zu beschaffen sein.“

Wie steht die Stadt



zu den Visionen?



Bürgermeister Tobias Goth (CDU) und Ortsvorsteher Michael Heckel stehen dem Engagement von Erwin Feurer aufgeschlossen gegenüber. Sie sind froh, dass etwas getan wird und der Bahnhof nicht dem Verfall preisgegeben wird. Das haben beide in der Vergangenheit mehrfach betont. „Wir als Stadt wollen uns weiterhin mit den Ideen auseinandersetzen und Erwin Feurer unterstützen“, so der Bürgermeister. Eine ausführliche Stellungnahme möchte er am Donnerstag im Stadtrat abgeben.

Wann erfahren die Leisniger



mehr Details zu den Vorhaben?



Für den 3. November laden Erwin Feurer und Tobias Goth in den Bahnhof ein. Ab 18 Uhr sind Vertreter der Vereine, ortsansässiger Firmen und des Denkmalschutzes sowie die Stadträte und Bürger willkommen. „Nach kurzer Besichtigung des Bahnhofsgebäudes wird Erwin Feurer sein Konzept vorstellen“, so der Bürgermeister. Um eine Bestätigung der Teilnahme wird unter Tel. 034321 66620 oder per E-Mail an
buergermeister@leisnig.de gebeten.

Was hat Erwin Feurer bisher



am Gebäude verändert?



Voraussetzung sowohl für ein Bau- als auch ein Nutzungskonzept ist eine gesicherte Bausubstanz. Daran wird bereits gearbeitet: Einige Fenster sind repariert, ein Großteil des Gebäudes wurde von Unrat und Schmutz befreit. Als Nächstes soll das Dach gesichert werden. „Ende September hat Maik Schroeder in meinem Auftrag einen Antrag auf Zuwendung zur Erhaltung eines Kulturdenkmals beim Referat Denkmalschutz gestellt“, so Erwin Feurer. Die dafür notwendigen Eigenmittel seien von der Eigentümergemeinschaft abgesichert.