Dienstag, 15. April 2014

Sächsische Zeitung aktuell.

Mittwoch, 16.04.2014

Schweizer legt im Bahnhof los

Der neue Eigentümer hat die ersten Schäden beseitigt. Doch woher soll das Geld für die Sanierung kommen?

Von Tina Soltysiak

Die Türen des Leisniger Bahnhofs sind weit geöffnet. Drinnen stehen Erwin Feurer und sei Sohn Jerome. Sie tragen rote Overalls und schwingen Besen und Kehrschaufel. In den vergangenen zwei Tagen haben sie fleißig gekehrt. Einen ganzen Anhänger haben sie zudem mit alten Holzteilen und anderem Schrott gefüllt.

Diese Aktivitäten am Bahnhof haben Neugierige angezogen. Ab und an strecken Leute, die auf den Bus warten, ihre Köpfe hinein. Klaus Birkner ist einer von ihnen. Er erinnert sich, wie der Bahnhof in den 1970er Jahren ausgesehen hat: „In der Gaststätte ist immer was los gewesen. Es gab kleinere Extraräume, in denen zum Beispiel Familienfeiern ausgerichtet wurden." Außerdem hätten das Eingangsportal und die Türen von Wartehalle und Gepäckausgabe anders ausgesehen. „Es waren Rundformen, die mit Holz beschlagen waren", erzählt Klaus Birkner. Er richtet seinen Blick zur Decke und sagt: „Als der Bahnhof in den 70ern umgebaut worden ist, hat man eine Zwischendecke eingezogen."

Brand legte Schönheiten frei

Die ist seit dem Brand vor fünf Jahren verschwunden. Stattdessen ist eine Holzdecke zu sehen. Sie zeugt vom Glanz vergangener Zeiten. „Der Dachstuhl ist sehr wertvoll", sagt der Bahnhofsbesitzer Erwin Feurer. Er plant, die Decke zu reinigen und zu lasieren. „Das ist der beste Weg, um die Substanz zu erhalten", sagt er. Auch der Fußboden in der ehemaligen Wartehalle sei noch in einem guten Zustand. „Auf ihm finden sich Spuren von 1876 bis heute. Er ist somit ein Stück Geschichte", schwärmt Feurer.

In die ehemaligen Gaststätten-Räume hatte die Deutsche Bahn nach dem Brand investiert: „Die Balken sind zum Beispiel in Ordnung gebracht worden. Das hat viel Geld gekostet", erinnert sich der Döbelner Eisenbahnexperte Andreas Riethig. Im gesamten Erdgeschoss des Bahnhofes hat das Feuer deutliche Spuren hinterlassen. So ist eine ausgebrannte Telefonzelle zu sehen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ihr Zustand erhalten bleibt, so Feurer. Kürzlich habe er Jörg Liebig von der Denkmalschutzbehörde des Landkreises und den Döbelner Architekten Maik Schroeder durchs Haus geführt. „Liebig hat vorgeschlagen, den Zustand der Telefonzelle zu fixieren und sie hinter Glas zu einer Art Ausstellungsstück zu machen", erzählt Feurer. Mit dem Gedanken könne er sich anfreunden. Schließlich sei die Kunst ein weiteres Steckenpferd von ihm. In den ehemaligen Wohnräumen im Obergeschoss hängen bereits erste Bilder des eher unbekannten Künstlers Ludy Bauer.

Keine Renovierung ins Blaue hinein

Die Zimmer sind in einem guten Zustand. „Natürlich müssen sie renoviert werden, aber die Bausubstanz ist in Ordnung", sagt Erwin Feurer. Geld wird er aber erst investieren, wenn auch tatsächlich Bedarf vorhanden ist. Daran hapert es momentan. „Es gibt zahlreiche Menschen, die mich unterstützen wollen und ich spüre, dass die Leisniger wieder Leben im Bahnhof haben möchten, aber ein konkretes Nutzungskonzept gibt es nach wie vor nicht", sagt der Schweizer.

Ein Konzept müsste aber her, wenn er finanzielle Unterstützung von Land und Bund haben möchte. Das hat die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Simone Raatz gestern deutlich gemacht. Sie ist nach Leisnig gekommen, um sich den Bahnhof einmal von innen anzuschauen. „Es gibt städtebauliche Förderprogramme auf Bundesebene, die infrage kämen. Um diese beantragen zu können, bedarf es allerdings eines Nutzungskonzeptes und der Unterstützung der Stadt", erklärt sie. Bis es soweit ist, soll das Projekt Bahnhofswiederbelebung erst einmal im Kleinen angegangen werden. „Wir wollen unsere SPD-Stadträte für das Thema sensibilisieren, damit es es im Gespräch bleibt", sagt Simone Raatz.

Bis dahin will Erwin Feurer einige notwendige Arbeiten durchführen. „In den kommenden ein bis zwei Monaten sollen die Fenster der ehemaligen Gaststätte repariert werden. Außerdem wird die Dachhaut ausgebessert", sagt er. Diese Arbeiten möchte er in Eigenleistung realisieren. „Für die größeren Maßnahmen möchten wir die Firmen aus der Gegend gewinnen", ergänzt der Bahnhofseigentümer. Der Leisniger Klaus Birkner freut sich indes schon, dass bald Ergebnisse sichtbar sein werden.


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Nelson Mandela Antrittsrede 1994.

Im Profil einer aussergewöhnlichen Frau gefunden und entlehnt:

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten !

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, – dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich… klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz…, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Nelson Mandela, Anti-Apartheit-Kämpfer, ehem. Staatspräsident Südafrika, Antrittsrede 1994.


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Montag, 14. April 2014

Bibliothek im Bücherschloss Radibor eingerichtet

Für mich persönlich sind die Büchergestelle riesige Kunstwerke - an den Wänden montiert -geworden.
Skulpturen aus Büchern bis zu 6 m x 3 m gross und rund 1 Tonne schwer...
Einfach phantastisch!

Bahnhof Leisnig von Unrat befreit.

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Donnerstag, 10. April 2014

Bahnhof Leisnig als 1. Aprilscherz...

Immerhin zeigt dies, dass der Bahnhof Leisnig im öffentlichen Interesse steht.

http://leblog.de/gelungener-aprilscherz-und-wirklicher-zustand-bahnhof-leisnig/

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Mittwoch, 9. April 2014

Kunst und Büro im Ex-Denner Frasnacht

Kunst im Ex-Denner Frasnacht - Ludy Bauer

bis Sa 31.5.2014

Ausstellung | aktuell

Kunst im Ex-Denner Frasnacht, Frasnacht

Der ostdeutsche Kunstschaffende, seit seiner Geburt 1950 in Herisau wohnend und arbeitend, zeigt einen Grossteil seines rund 5000 Werke umfassenden Oeuvres. Rund 400 Werke, grossformatig 200 cm x 150 cm bis hin zu Kleinwerken. Ölbilder, Skizzen, Monotypien werden im Rahmen eines Projekts zur Belebung des ländlichen Raums in den Lokalitäten des Ex-Denner im seit 1998 von Arbon eingemeindeten, nicht mehr autonomen Dorf Frasnacht auf rund 400 m2 gezeigt. Ludy Bauer gehört zu den intensivsten und ernsthaftesten Künstlern der Ostschweiz. Er hat alle Stadien eines Künstlerlebens hinter sich und hat sein ganzes Leben voll und ganz der Kunst verschrieben. ?Er kopiert Picasso nicht, es malt mit ihm Picasso?, so Erwin Feurer, sein langjähriger Mentor, der mehrere Publikationen zu Ludy Bauer und seinem Lebenswerk verfasst hat, u.a. einen rund 600 seitigen Werkkatalog.

Ab 29. März 2014 jeden Samstag geöffnet ab 09:00 h bis 17:00h im Ex-Denner, Egnacherstrasse 79, 9320 Frasnacht, sowie nach telefonischer Vereinbarung (+41 79 335 08 12)

Termine

Sa12.04.14      09.00 Uhr     Kunst im Ex-Denner Frasnacht
Sa19.04.14      09.00 Uhr     Kunst im Ex-Denner Frasnacht
Sa26.04.14      09.00 Uhr     Kunst im Ex-Denner Frasnacht
Sa03.05.14      09.00 Uhr     Kunst im Ex-Denner Frasnacht
Sa10.05.14      09.00 Uhr     Kunst im Ex-Denner Frasnacht
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Veranstaltungsort

Kunst im Ex-Denner Frasnacht
Egnachstrasse 79
9320, Frasnacht
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Veranstalter

Datensatz aus Leo-Import/Ost-Events
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Dienstag, 8. April 2014

Messages from Leisnig. Vol. 2

Messages from Leisnig. Vol. 2

Hardcover, 309 Pages 
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Fotografische Bestandsaufnahme der „Innereien" des Bahnhofs Leisnig vom 6. April 2014. Vergegenwärtigung eines desolaten, verwahrlosten,vermüllten und teilweise zerstörten Kulturguts. Bibliophiler Aufschrei. Wachrüttlungsversuch. Schonungslose und realistische Darstellung des Ist-Zustands. Bereitstellung eines weiteren Instruments zur Sensibilisierung und Aktivierung weitester Schichten der Allgemeinheit. Offenlegung, Öffnung, Klarstellung, Schaffen von Transparenz zwecks Vertrauensbildung zum Aufbau eines tragfähigen Netzwerks mit dem Ziel, den Bahnhof Leisnig einer nachhaltigen Gesundung, Restauration und adäquaten Nutzung im Interesse der Öffentlichkeit zuzuführen. Kombination von Intellektuellem und Intuitivem. Künstlerische Annäherung an Voraussetzungen und Regeln für eine funktionierende Sozialpartnerschaft. Kreativ experimentelle Suche von Lösungen für komplexe Problemstellungen. Interaktives,

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